Von mir angebotene Leistungen:
Pferdephysiotherapie + Herzfrequenz gestützte Leistungsdiagnose

Bei vielen großen, aber auch kleinen Problemen denkt der Reiter leider meist nur an sich und sein eventuelles Unvermögen und nicht daran, dass das Pferd vielleicht einfach körperlich nicht anders kann! Häufig sind vermeintliche Marotten des Pferdes gar nicht grundlos. Bei Schmerz als Auslöser für Unwille kann auch noch so viel Erziehung, Dominanz oder gar Gewalt nicht helfen! Hier hilft nur die Behandlung der betroffenen Bereiche.


Z.B. das Aufhängen am Halfter oder einfaches Ausrutschen können - manchmal schleichend - zu Problemen führen. Der beeinträchtige Muskel kann sich nicht von selbst aus der Verkrampfung lösen und arbeitet mangelhaft. Hiermit laufen Pferde häufig lange unbemerkt weiter, die umliegenden Muskelpartien übernehmen die Mehrarbeit bis immer mehr Muskelgruppen überlastet sind. Auch ein guter Reiter kann dieses Problem nicht alleine durch gute Arbeit lösen! Das Resultat: das Pferd wird zunehmend unwilliger/steifer/lahmer. Hier kann die Physiotherapie gute Erfolge erzielen.


Mit Physiotherapie werden Erkrankungen von Muskeln, Gelenke, Knochen oder der Wirbelsäule behandelt. Schmerzen, die sich in Lahmheit, Unwille, einseitigen Bewegungsproblemen (z.B. beim Angaloppieren) oder auch einem allgemein steifen Gang äußern können, werden gezielt therapiert.


Ein Physiotherapeut arbeitet mit dem Tierarzt zusammen und kann/soll ihn nicht ersetzen! Die häufig nach Lahmheit und Operationen resultierende Schonhaltung der Pferde wird mit individuellen Übungen und manuellen Techniken wieder gelöst/oder direkt vermieden. Stark vereinfacht gesagt: Massagen und Gymnastik, denn nur bei voller Beweglichkeit ist volle Leistung möglich.


Einige Anzeichen, die ein Physiotherapeut überprüfen sollte:

  1. +Unwille beim Putzen, nicht stehenbleiben können (z.B. an Hals, Rücken und Bauch;
    die Haut kann mit den Muskelfaszien verkleben, dies ist schmerzhaft bei Berührung)

  2. +Zappeln/Schnappen beim Satteln oder Gurten

  3. +Unwille einzelne Hufe zu geben oder länger zu halten
    (einzelne Muskeln sind verhärtet, also arbeitsunfähig - auch ohne das eine Lahmheit besteht)

  4. +ungewöhnlich stark ausgeprägte „Lieblingsseite“ beim Reiten

  5. +mangelndes Untertreten, mangelndes Seitwärtstreten

  6. +hastiges Weglaufen beim Reiten

  7. +schlechte Biegung in Kurven (reinkippen, vorne/hinten ausfallen, Kopf verwerfen)

  8. +ungewöhnlich lange Aufwärmphase

  9. +Unwille beim Reiten (Bocken, Steigen, Zügel wegziehen;
    Wie soll ein Pferd sagen, das es Schmerzen hat?)

  10. +Probleme beim Longieren (z.B. nach außen drängen, unschöner/gestörter Bewegungsablauf)

  11. +ungewöhnlich schnelle Ermüdung beim Reiten/Longieren

  12. +wenn das gesamte Zusammenspiel mit dem Pferd gestört ist!

  13. +wenn die Entwicklung/Ausbildung des Pferdes nicht weitergehen will!

  14. +bei Lahmheit unter Belastung und der Tierarzt keine Verletzung/Schädigung feststellen kann!

  15. +nach Verletzung/Stehzeiten zur besseren Rekonvaleszenz





Herzfrequenz gestützte Leistungsdiagnose: Das Pferd wird während der Arbeit – Longieren, Reiten, Fahren – überwacht und anhand der Herzfrequenz ist eine Aussage über die tatsächliche Kondition möglich. Nach einer Krankheit des Pferdes, bei trächtigen Stuten zur Kontrolle, Turniervorbereitung oder um zu sehen, wie gut die Kondition ihres Lieblings tatsächlich ist.

(Das Pferd wird mit zwei „Messplättchen“ unter dem Gurt/Sattel verkabelt und per Pulsuhr wird der Herzschlag übermittel. Auch für empfindliche Pferde geeignet.)